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1 Jahr #metoo

…und es geht weiter! Es hat sich durchaus einiges getan seit einem Jahr. Bewusstwerdung, Austausch und an manchen Stellen sogar kritische Aufarbeitung. Die Debatte muss weitergeführt werden, weil es täglich Übergriffe und Gewalt gegen Frauen gibt, weil ein Großteil der Kritik sich selbst als misogyn und reaktionär entlarvte. Aber sicher gab es auch berechtigte Zweifel und Kritik (S. auch Artikel unten).

Auch ich hatte gemischte Gefühle, selbst als ich die Worte A. Milanos in meinem Feed teilte, hatte ich noch gewisse Vorbehalte. Ich sprach die Tage und Wochen viel mit Freund*innen und Bekannten und einerseits spürten wir eine Bestärkung, wir gaben uns Trost, eine sehr tiefe Form der Solidarität und gleichzeitig hatten wir Angst in einem gemeinsamen Opferkollektiv aufzugehen bzw. individuell in die Identitätsfalle zu tappen. Als ich gefragt wurde, ob ich bei der #metoo Demo sprechen würde, sagte ich sofort zu, nicht weil ich meine Geschichten loswerden wollte, sondern weil ich unseren Schmerz und unsere Wut gesellschaftlich einordnen wollte. Die Bestandsaufnahme von Federica Matteoni in der Jungle World bringt das letzt Jahr gekonnt und kritisch auf den Punkt.

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#metoo DEMO – MEIN REDEBEITRAG“

Ich habe zuletzt auf der #metoo Demo in Berlin eine Rede gehalten, die ich an dieser Stelle noch einmal teilen möchte:

Liebe Mitstreiter_innen und Genoss_innen die sich heute hier eingefunden haben. Es ist kein freudiger Anlass. Es freut mich weder so viele hier zu sehen noch erfreut es mich das es diese unglaubliche Vielzahl an Anlässen dafür gibt, weswegen wir alle hier heute hergefunden haben. Vielleicht weil wir selbst sexualisierte Gewalt und Belästigung erfahren haben oder aber auch um Jenen die Solidarität auszusprechen. Selbst wenn es noch nicht passiert ist, so ist die Bedrohung omnipräsent und formt denken und handeln.

Das ist kein freudiges Grußwort und das heute kein unbeschwerter Gang. Und was sehnen sich viele von uns eben diesen unbeschwerten Gang alltäglich herbei. Stattdessen werden wir groß damit darüber nachzudenken wo man lang geht, ob das was man trägt oder wer man ist als Anlass genommen wird, oder wieviel man auf einer Party trinkt. Viele werden groß damit erst durch einen Übergriff zu lernen wo die eigenen Grenzen überhaupt sind. Schon ein Nein, ein abwehren, ein es sich nicht mehr gefallen lassen, müssen viele erst schmerzvoll lernen. Die Gesellschaft ist von patriarchalen Machstrukturen durchzogen: in der Politik, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur, in den Religionsgemeinschaften, im Freundeskreis und/oder in der Familie, kurzum im öffentlichen wie im privaten Raum, herrscht immer noch die Vorstellung über Frauen verfügen zu können, sie zu bestrafen wenn sie nicht spuren, sie klein zu halten wenn sie aufbegehren.

#metoo ist für mich eine Kampagne der Vergegenwärtigung wo wir stehen zwischen Wehrhaftigkeit und Rückzugsgefechten mit denen wir konfrontiert sind. Denn das muss man auch sagen die Emanzipation hat Boden gut gemacht und auch wenn sexuelle Gewalt und Belästigung nie ausgeblieben sind, so erleben wir gerade einen misogynen Rollback der sich aus der Angst speist die männliche Vormachtsstellung zu verlieren. Wir sind nämlich gar nicht so passiv und wehrlos, wie man uns auch im Jahre 2017 immer noch glauben machen möchte, wir geben unser feministisches Wissen und unsere Begriffe an die Jüngeren weiter, wie auch unser Selbstbewusstsein. Wir helfen einander, sind solidarisch. Wir lassen es nicht zu, dass was wir erlebt haben trivialisiert und bagatellisiert wird. Wir brechen das Schweigen und kritisieren diese Gesellschaft. Wir haben gelernt das Frauenhass zwar die Wurzel ist, dabei aber nicht nur Cisfrauen trifft.

#metoo ist nicht der Versuch etwas zu beweisen. Es ist für viele der erste Schritt nach vorne. Es sind viele kleine Kratzer am kollektiven Bewusstsein. Ein brechen mit der Internalisierung von Victim Blaming & Slut Shaming. Ein Kampf für die Anerkennung des erlebten welche eigentlich selbstverständlich sein sollte. Ein Kampf das so etwas zukünftig nicht mehr erlebt werden muss.Alltagssexismus, wird zu angeblich falsch verstandenen Komplimenten und sexualisierte Gewalt zu einem Sexskandal. Aber das sind sie nicht. Der eigentliche Skandal sind die schwerwiegenden Folgen.
Die Ohnmacht, Demütigung und körperlichen wie psychischen Schäden, die viele erfahren müssen und damit allein gelassen werden von Politik, Justiz, Gesundheitswesen und der Öffentlichkeit. „Nein heißt nein!“ steht jetzt zwar im Gesetz, aber auch dieses müssen wir weiter kritisieren, denn es ist nicht mehr als ein rechtliches Lippenbekenntnis. Denn dieser Beweis, ist erst einmal zu erbringen.
Gerade diese Umstände sind es die mitverantwortlich sind für ein Post traumatische Belastungsstörung. Etwas worauf ich auch in eigener Sache noch kurz eingehen möchte. Das Trauma ist und hier steckt der subversive Gehalt des Begriffs und seiner Anerkennung, eine normale Reaktion auf ein unnormales Erlebnis, sagt die kritische Psychologin Prof. Dr. Ariane Brenssell. Kehrseite ist, dass bei einer Diagnostizierung das Fremdverschulden im Falle von sexualisierter Gewalt als Störung Klassifiziert und mit bspw. Naturkatastrophen gleichgesetzt wird. Aber nichts an dieser strukturellen Gewalt die in diesen Fällen die Ursache sind ist naturhaft. Was eigentlich notwendig wäre, ist eine Anerkennung des unverschuldeten Leids.

Was Therapien anbelangt sieht es leider auch nicht sonderlich gut aus. Die Plätze sind knapp, Therapiearten für PTBS noch nicht gut genug entwickelt. Jene die es gibt, wie beispielsweise die momentan sehr en vogue narrative Expositionstherapie, setzen vorallem auf Gewöhnung an das Schreckliche um es aushaltbar zu machen und auf Stressreduktion. Also vorallem darauf, dass eine Person schnell wieder einsatzfähig ist und um das hier noch etwas anzuspitzen auf ein abstumpfen und gewöhnen also banalisieren im Dienste der neoliberalen Selbstoptimierung. Ich halte diese Entwicklung für fatal. Auch Organisationen wie etwa in Berlin Wildwasser e.V eine der wichtigsten Beratungsstellen in diesem Bereich haben finanziell zu kämpfen und sind ähnlich wie Frauenhäuser unterfinanziert, dies gilt es aufs schärfste zu kritisieren und zu bekämpfen. Auch diese Punkte dürfen in der Debatte nicht hinten herunterfallen.

Dieser Moment ist aber auch einer der Selbstermächtigung. Ich habe gewusst das er einmal kommen würde. Sprechen kann und will ich über das erlebte noch nicht. Ich bin noch nicht soweit. Ich stehe hier heute oben und spreche, aber nur auf einer Metaebene die gibt mir die nötige Distanz die ich für mich beanspruche und repräsentiere damit auch all Jene die ihr Schweigen noch nicht gebrochen haben. Jenen die den Schritt gegangen sind, spreche ich meinen Respekt und mein Mitgefühl aus. Ihr seid toll! Ihr seid stark! Lasst euch nicht kaputt machen! Es wäre an dieser Stelle leicht einen Märtyrerinnenmythos zu beschwören, das will ich aber gar nicht ich möchte an den Trotz und das Trotzdem appellieren! Das Aufmerksamkeitsfenster des Hashtags wird sich alsbald wieder schließen es ist wohl leider an uns darüber hinaus Veränderungen zu erwirken vor allem in Zeiten in denen der Antifeminismus, Misogynie, Homo und Transfeindlichkeit auf dem Vormarsch sind und bereits erkämpftes wieder zu Disposition stehen kann. Lassen wir das nicht zu! Danke.

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Safe Abortion Day – §218 abschaffen!

Heute ist der Safe Abortion Day. Vor zwei Wochen lief, mittlerweile zum 13. Mal, ein christlich fundamentalistischer Zusammenschluss schweigend durch Berliner Straßen gegen Abtreibung. Der Protest, meist mit weißen Kreuzen, um an bereits abgetriebene Zellklumpen zu gedenken, ist über die Jahre sehr kreativ geworden, die Beschneidung des Selbstbestimmungsrechts der Frau zu propagieren. Konservative Vorstöße wie in Spanien, erfolgreiche Durchsetzung des Verbots in Polen und das unbeeindruckte beharren auf dem Verbot in Irland, zeigen bei dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch handelt es sich nicht um einen zu Ende gekämpften Kampf. Ganz im Gegenteil, der Rechtsruck und Trumps Vorgehen gegen Planned Parenthood hat den selbsternannten „Lebensschützern“ Mut gemacht. Mittlerweile richten sich ihre Bestrebungen mehr gegen Ärzt*innen als Patient*innen. Der Strategiewechsel bedarf neue Ansätze und endlich die Abschaffung des §218.

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Von Bienchen und Blümchen – Sexuelle Aufklärung im Netz

Als ich vor 2 Jahren anfing über das Thema Menstruation zu recherchieren und zu referieren, merkte ich alsbald, dass in der feministischen Praxis sexuelle Gesundheit im weitesten Sinne wenig thematisiert wird.

Netx Level: Female/LGBT* Health
Zusammen mit Nhi Le, einer Leipziger Bloggerin und Aktivistin kamen wir schnell zu dem Entschluss anliegende Themenspektren gemeinsam feministisch zu erschließen. Das Netz ist voller sexueller Anspielungen, aber geht es um sexuelle Bildung an sich, zeigt sich einmal mehr eine Doppelmoral, mit der Tabus einhergehen. Gemeinsam beleuchteten wir wie sexuelle Aufklärung im Netz bisher thematisiert wird Erstaufklärung genauso wie Erwachsenenweiterbildung. (s. Fachartikel im ProFamilia MagazinVideo Republica Session)

Der Rahmen hat sich also über die Monate erweitert, Ziel ist und bleibt es Scham abzubauen und mithilfe des Internets zu schauen inwiefern Wissen diskriminierungs-, und barrierefreier vermittelt werden kann. Ich bzw. wir bleiben also dran.

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Menstruation Q&A

1.Was hat mich dazu motiviert, mich mit dem Thema Menstruation auseinanderzusetzen?

Ich hatte mir eine Zyklustrackingapp runtergeladen und bekam dadurch nochmal ein ganz neues Bewusstsein für meinen Zyklus.
Dabei machte ich spannende Entdeckungen. An meinen fruchtbaren Tagen bemerkte ich, das ich sehr viel mitteilsamer war, auch im Internet.
Man kann also zu einem gewissen Grad mein Twitterverhalten durch meinen Zyklusverlauf erklären.
Ungefähr zur gleichen Zeit tauchte das Thema Menstruation vermehrt auf Social Media Kanälen auf. Ich begann diese Entwicklungen mit Interesse und Faszination zu beobachten und mich ausführlicher mit Menstruation und ihrer historischen Rezeption auseinanderzusetzen. Gleichzeitg wollte ich wissen welche Rolle das Netz spielte und welche anderen Gründe die neue Sichtbarkeit haben könnte. Ich hielt es für wichtig all das einzufangen, in Kontext zu setzen und kritisch zu analysieren. Gesammelt habe ich alles unter dem #MenstrualePhase.

2. Was macht Menstruationsaktivismus aus? Schockiert eine blutige Unterhose nach wie vor?

Leider provoziert so eine blutige Unterhose immernoch, mitunter deswegen ist das Thema auch wieder auf dem Tisch. Es gibt aber nicht mehr ganz so krasse Widerstände.
Momentan wird Menstruation, wie auch Feminismus allgemein, popkulturell aufgegriffen. Dies liegt daran das Feminismus als Vermarktungsstrategie entdeckt wurde. Beim Thema Menstruation lässt sich das ganz gut, anhand der Menstruationstasse erkennen, welche zuerst in feministischen Foren und Räumen durch Austausch bekannter wurde und mittlerweile auf vielen Youtube Beautychanneln beworben wird. Jetzt ist sie in Drogerien erhältlich, also im Mainstream angekommen. Ähnlich wie bei dem Feminismus Slogan T-Shirt von H&M, muss man
diese feministische Vermarktung kritisch im Blick behalten. Nicht alle Forderungen lassen sich vermarkten, wie beispielsweise die Senkung der Tampon Steuer, flexible Arbeitszeiten für Menschen die stark unter Schmerzen leiden oder die fortwährende Stigmatisierung. Mit Kunst wie beispielsweise Blutflecken & Tamponbildern auf Instagram kann man ein positiven Umgang, also die sogenannte „Period Positivity“ propagieren und andere zu mehr Selbstbewusstsein ermuntern.

3. Welche Aspekte sind dir wichtig?

Grundsätzlich befürworte ich progressive Ansätze, die ohne identitätsaufgeladene Sprache auskommen und bemüht sind die Situation insofern zu verbessern, das An- oder Abwesenheit der Menstruation nicht zum Problem wird. Schlussendlich sollte man die Menstruation als sich wiederholendes Geschehniss, weder überhöhen noch naturalistisch verklären.

4. Welche Aspekte werden ausgeblendet?

Beeindruckend ist, ohne zu pessimistisch klingen zu wollen, was ausgeblendet wird. Zu wenig Aufmerksamkeit bekommt das Thema in der Forschung, was wiederum auch zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Vor kurzem wurden Ergebnisse von Menstruationsschmerzmessung veröffentlicht. Dabei kamen die Forscher*innen auch auf Werte die mit einem Herzinfarkt zu vergleichen sind.
Auch die Schmerzerzeugung und welche Rolle Hormone da genau spielen ist noch nicht in voller Gänze erforscht. Ist das nicht krass? Man sollte nicht vergessen das Forschung & Medizin im Patriarchat nicht außen vor sind. So wurde erst 1958 bewiesen das Menstruationsblut nicht toxisch ist.
Mein Ziel ist es auch zu schauen wie gut die Beratung & Behandlung bei Gynäkolog*innen ist, weil ich und auch mein Umfeld damit sehr unzufrieden sind. Beispielsweise wird Schmerz relativiert, es gibt kaum Bewusstsein was Krankheiten wie Endometriose oder PCOS angeht.

5. Was ist „Free Bleeding“ für ein Phänomen?

Free Bleeding ist vor allem durch die Aktion von Kiran Gandhi, beim Londoner Marathon letztes Jahr bekannt geworden. Am Tag des Marathons bekam sie ihre Periode und fand die Vorstellung mit einem Tampon 42 Kilometer zu laufen unerträglich. Als sie im Ziel auf das Blut in ihrem Schritt angesprochen wurde, ermunterte sie zu einem entspannteren Umgang mit Periode und mehr Selbstbewusstsein.Dabei wies sie auf jene hin, welche gar keinen Zugang zu Hygieneartikeln haben.
„Free Bleeding“ ist aber abseits davon und anderen politischen Aktionen, wo Flecken öffentlich zur Provokation eingesetzt wurden, auch eine Praxis mit einer kruden Ideologie dahinter. Es gibt beispielsweise in Amerika Gruppen, die Tampons ablehnen, weil es ein (phallisches) Instrument des Patriarchats sei, welches die Frau vergewaltige. Das ist schon starker Tobak, der letztlich Vergewaltigungen verharmlost! Fraglich bleibt dabei aber auch, wie dann beispielsweise Binden gedeutet werden. Auch wiederverwendbare Stoffbinden erleben gerade ein Revival. Auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen, ist also auch ein neueres Motiv, im Umgang mit Menstruation.

6. Ist es problematisch Menstruation und Frausein zu verknüpfen? Was für Ausschlüsse entstehen dabei?

Viele Frauen menstruieren nicht: seien es Transfrauen, Frauen, die nicht mehr menstruieren, die bestimmte Verhütungsmittel verwenden oder es gibt gesundheitliche Gründe dafür. Besteht hier die Gefahr, dass eine (biologistische) Verknüpfung von Frausein und Menstruieren (wieder)hergestellt und verfestigt wird?
Es gibt generell die Tendenz Menstruation und Frau-Sein zu verknüpfen, in der Gesamtgesellschaft genauso, wie in feministischen Diskursen. Da tauchen dann plötzlich wieder alte Bilder auf, welche die Frau mit, durch und wegen ihrer Periode, näher bei Natur und Magie verorten. Das ist also nicht nur ein Ausschlußprozess, welcher von einer binären Geschlechterordnung ausgeht, sondern driftet auch schnell in die Esoterik ab. In Foren wird Schmerz mit Selbsthass verknüpft und es wird dazu angehalten sich selbst und den Blutfluss zu zelebrieren, dies ist nicht nur erwiesener Blödsinn, in dieser Logik verhaftet kommt man garnicht darauf das dieses Ritual indem Moment wo es identitätsstiftend verklärt wird, automatisch ausschließt.

Aber auch in der medialen Rezeption gerade, wird zweigeschlechtlich gedacht. Dabei gibt es im Netz genug Texte, Videos & Blogs die dem Wunsch eine Periode zu haben, bzw. auch diese nicht zu haben, mit praktischen Anleitungen und moralischem Support begegnet.

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Menstruale Phase startet!

Nach Monaten der Recherche, des Entdeckens und Austestens, hielt ich bei der diesjährigen Republica 2016/Re:Ten meinen ersten Vortrag über Menstruation im Netz. Die menstruale Phase ist damit eingeläutet! Ich freu mich auf euch!

In dem Vortrag erkläre ich wie das Thema Menstruation im digitalen Raum eine neue Sichtbarkeit erfährt und wie diese die bisherige Rezeption der Monatsblutung nachhaltig verändern könnte.